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Logopädie Lexikon Sprechzeit München - Dysgrammatismus


Kurzbeschreibung / Definition Dysgrammatismus

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Dysgrammatismus (Störung des Grammatikerwerbs)

Unter einem Dysgrammatismus verstehen wir Schwierigkeiten beim Erlernen der grammatischen Regeln unserer Sprache. Das Kind hat dabei Probleme, Sätze richtig aufzubauen oder Wörter korrekt zu beugen (Deklination und Konjugation). In der Fachwelt wird dies manchmal auch als Agrammatismus infantilis bezeichnet.

Was bedeutet das konkret? Grammatik zu lernen ist eine Meisterleistung des kindlichen Gehirns. Es ist völlig normal, dass Kinder auf diesem Weg Fehler machen (z. B. „Ich gehte“ statt „Ich ging“). Von einem Dysgrammatismus sprechen wir erst dann, wenn diese Fehler über einen gewissen Zeitraum hinaus bestehen bleiben oder die Sätze sehr vereinfacht wirken. Typische Anzeichen sind:

  • Falsche Satzstellung (z. B. das Verb steht am Ende: „Ich den Ball haben“).

  • Schwierigkeiten mit Artikeln oder Mehrzahlformen.

  • Das Auslassen von wichtigen kleinen Wörtern oder Endungen.



Logopädische Behandlung Dysgrammatismus

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In der Therapie in der Praxis Sprechzeit arbeiten wir spielerisch und ohne Leistungsdruck an diesen Sprachstrukturen. Wir nutzen Geschichten, Spiele und gezielte sprachliche Vorbilder, um das „Gefühl“ für die Grammatik zu stärken. Gemeinsam entdecken wir die Regeln der Sprache, damit Ihr Kind sich sicher und korrekt ausdrücken kann.