Logopädie München

Logopädie Lexikon Sprechzeit München - Schluckstörung


Kurzbeschreibung / Definition Schluckstörung

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Schluckstörung (Dysphagie)

Unter einer Schluckstörung oder Dysphagie versteht man eine Beeinträchtigung des Schluckvorgangs. Dies betrifft entweder das Schlucken des eigenen Speichels oder die Aufnahme von fester Nahrung und Flüssigkeiten. Das Gefühl, dass die Nahrung „stecken bleibt“ oder man sich ständig verschluckt, ist dabei ein typisches Anzeichen.

Was bedeutet das konkret? Ein gesunder Schluckvorgang läuft in vier Phasen ab. Eine Dysphagie kann in jeder dieser Phasen entstehen:

  1. Orale Vorbereitungsphase: Das Kauen und Formen des Speisebreis im Mund gelingt nicht (z. B. durch Zungenschwäche).

  2. Orale Transportphase: Der Speisebrei kann nicht gezielt nach hinten in den Rachen transportiert werden.

  3. Pharyngeale Phase: Der eigentliche Schluckreflex im Rachen ist verzögert oder zu schwach. Hier besteht die Gefahr der Aspiration (Verschlucken), bei der Nahrung in die Luftröhre gelangt.

  4. Ösophageale Phase: Der Transport durch die Speiseröhre in den Magen ist gestört.

Warum ist eine logopädische Behandlung wichtig? Eine unentdeckte oder unbehandelte Dysphagie kann zu Mangelernährung, Dehydrierung oder gefährlichen Lungenentzündungen führen. Warnsignale sind häufiges Husten beim Essen, eine „belegte“ oder feuchte Stimme nach dem Schlucken oder das Gefühl eines Kloss im Hals.

 

In der Therapie in der Praxis Sprechzeit in München-Moosach führen wir eine detaillierte Diagnostik durch. Wir erarbeiten mit Ihnen spezifische Schlucktechniken, kräftigen die beteiligte Muskulatur und beraten Sie bei Bedarf zur Anpassung der Nahrungskonsistenz. Unser Ziel ist es, Ihnen wieder Sicherheit beim Essen und Trinken zu geben und damit ein großes Stück Lebensqualität im Alltag zurückzugewinnen.